02.04.2014 – 2. Tag

Es ist vier Uhr morgens, ich bin munter. So ein Mist, dass ist gar nicht gut. Der Saugnapf ist immer noch angedockt. Dreiviertel des Bettes ist leer. Ich versuche weiterzuschlafen, 5 Uhr höre ich Geräusche in Aenni´s Zimmer, aha Frank ist wach. Seine ersten Worte sind: „Ich habe Hunger.“ Ja klar, um diese Uhrzeit hat jeder Diner offen. Ich packe erst einmal die Sachen aus und kann das Frühstücken bis 9 Uhr rausziehen. Zwischendurch wünschte ich wiederum nix zu hören, da das Meckern des Familienoberhauptes sehr stringent wird. Analog des letzten Jahres geht´s zum Speisen. Ja und es gibt Bacon, Eier, Pancakes und Toast. Die Figur ist Nebensache, Hauptsache es schmeckt. Das WLAN ermöglicht wiederum das Ärgern der zuhause Gebliebenen, obwohl das letztes Jahr aufgrund des Schnees in der Heimat mehr Spaß gemacht hat.

Aenni drängelt schon, sie will in den Pool. Hilft nix, vorher geht´s zu Walmart einkaufen. Die Kreditkarte glüht, der Wagen ist voll und die Megapackungen werden in ca. 100 Tütchen gepackt. Dann ab nach Hause. Achja wie schön ist eine Garage, die es theoretisch ermöglicht, den Einkauf direkt durch den Seiteneingang ins Haus zu tragen. Und wie schön wäre es ein Auto zu haben, was da reinpasst. Nö, wir schleppen lieber alles außen rum. Ich murmel vor Wut, Frank verteidigt sein Auto und Aenni ist schlau, die hält sich raus. Jetzt gibt´s kein Halten mehr für die Kleine, rein in den Pool.

So ganz lässt Frank die Garagensituation nicht los, er versucht es mit dem Wagen nochmal. Fehlanzeige, das Auto ist zu groß. Also fährt er Fahrrad in der Garage, um sie zu nutzen. Naja verstehen muss ich das nicht, aber ich grinse ihn an und denk mir meinen Teil.

Heute Abend wollen wir gegrillte Rippchen essen gehen, sehr lecker und hinsichtlich der Figur keine Kohlenhydrate. Man muss sich das nur nett reden. Vorher heißt es duschen. Aenni hat sich nach einem ausgiebigen Poolbesuch ne Badewanne gegönnt, Frank springt unter die Dusche. Als ich es ihm anschließend gleich tun möchte…die Überraschung… Ich fasse den Regler an und bekommt mal nen geschmeidigen Stromschlag. Ich kenne ja meinen Mann, der möchte ja immer gern einen Beweis, nicht dass ich mir das nur einbilde. Also wiederhole ich das Ganze noch zwei, drei, viermal und das selbe Ergebnis. Ich komme mir vor wie an der Pferdeweide, wenn ich dem Zaun, der unter Spannung steht, anfasse. Also ich raus aus der Dusche und Frank alles in voller Hektik erläutert. Und was kommt, ja er sieht mich mit dem Blick an: Die Alte spinnt!. Er sagt nix, aber ich seh´s genau in seinen Augen. Ich atme tief durch und schleife ihn ins Bad. Ja Gott sei Dank, er bekommt auch eine gewischt und kommentiert das ganze mit: „Es sind maximal 110 Volt.“ Ja, danke, dann bin ich ja beruhigt. Und das Wasser leitet, verdrängen wir oder was. Ich darf gnädigerweise in Aennis Bad duschen. Anschließend informieren wir per Whats die Vermieter, die glaube ich auch völlig baff waren.

Jetzt heißt es erst einmal essen gehen und diese leckeren gesmokten Rippchen genießen. Selbst Aenni versucht diese im Kidsmenu und beschließt anschließend, dass diese in dem jetzigen Urlaub nicht mehr auf den Tisch müssen. Das sehen wir natürlich völlig anders. Dann geht´s ab nach Hause. Aenni steht voll auf Mühle spielen und erst muss ich und danach Frank dran glauben. Wir spielen bis zum Abwinken.

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1 Kommentar

  1. Hey ihr lieben. ..Sylvia du hättest Reporterin werden sollen. Ich kann mir alles vorstellen, als ob ich bei euch vor Ort bin…
    Hört sich aufregend auf. Bei euch kommt halt keine Langeweile auf.
    Viel Spaß u gute Erholung.
    Vlg katja

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