14.03.2013 Anreise nach Miami

6.00 Uhr beide Handys wecken uns gleichzeitig laut und deutlich. Während ich hochspringe, scheinen die beiden nur amüsiert zu zusehen. Naja schnell alle drei durchs Bad, nicht benötigte Sachen ins Auto, was für wenig Geld 15 Tage in der Tiefgarage des Hotels bleibt, und auschecken. Service des Hotels: Wir werden 7.00 Uhr in ca. 10 Minuten mit dem Shuttle zum Airport hingebracht. Funktioniert mit Unterhaltungwert hervorragend. Siehe da, unser Pilot fährt auch mit. Aenni nimmt gleich Kontakt auf und fordert sich ne Besichtigung im Cockpit ein.

8.20 Uhr Boarding: Trotz Vorabend-Check-In müssen wir uns nochmal am Air Berlin Schalter anstellen, um die Pässe und Daten zu checken. Die Verärgerung darüber bekommen zwei Mitarbeiter hart aber herzlich zu spüren. Sie können ja nix dafür, also stellen wir das beim zweiten Mal sehen auch noch mal richtig. Abenteuer Zoll: Ja wie konnte es auch anders sein, Frank darf zur Leibesvisitation und Spezialkontrolle seines Rucksacks in einen gesonderten Bereich. Alles wird auf Sprengstoff geprüft. Wir, nee er zieht das magisch an.

10.00 Uhr mit 40 Minuten Verspätung und einer ausgiebigen Cockpit-Besichtigung von Aenni mit Extra-Getränk hebt der Flieger ab. Leider ist die Maschine voll ausgebucht und es sind ne Menge kleine sowie schreiende Kinder an Board. Aber mit Kopfhörern und einem separaten Mediasystem am Platz sind die 10 Stunden 20 Minuten schnell um. Das Essen an Board wurde ganz schon minimiert, wahrscheinlich spart man da die Kosten bei der Airline ein. Landung war für Aenni trotz vorheriger Mittelohrentzündung problemlos. Ich dagegen hatte mal wieder keine Chance gegen Ohrschmerzen und fehlenden Druckausgleich.

14.30 Uhr amerikanischer Zeit laut Air Berlin, tatsächlich aber 15.30 Uhr (5 Stunden minus D), wir haben es nur nicht geschnackelt, stürzen alle aus dem Flieger. In rasender Geschwindigkeit geht es zum Zoll. Wie immer in Miami dürfen wir uns an einer nicht endenden Line anstellen und durch Bändchen abgetrennte Reihen ablaufen. 17.15 Uhr haben wir es endlich geschafft, der Zöllner hält Small-Talk mit uns. Amüsiert sich über meinen Zahn-Blicki und Franks Foto. Englischtest haben wir damit auch überstanden und weiter gehts zum Koffer abholen. Diesen ist wahrscheinlich schon schlecht vom Band fahren. Koffertrolli für 5 Dollar ist beladen und los gehts per Tram zu Alamo. Dieses Jahr hat Frank Upgradeverbot, d. h. es bleibt beim völlig ausreichenden Midsize SUV. Die Schlange hält sich in Grenzen und schon stehen wir vor einer Reihe schöner Autos. Ein weißer Chevrolet wird es. Koffer rein und los.

In Miami verfahren wir uns wie jedes Jahr, schlechte Stimmung aufgrund der langen Reise ist vorprogrammiert. Ich bin schuld, weil ich die Karte nicht lesen kann. Gut nehme die Schuld auf mich. Endlich sind wir auf der US 41 durch die Everglades Richtung Golfküste. Eigentlich waren wir 19.30 Uhr zur Hausübergabe verabredet. Schaffen wir natürlich nicht. Ich rufe also Jack an, das Englisch reicht und wir peilen eine Übergabe 21.15 Uhr an. Diese schlägt komplett fehl, weil wir das Haus nicht finden. Wir verzweifeln und müssen nach 1 Stunde wilder Suche in Cape Coral ein Vodafone Datenpaket zur Routenbestimmung freischalten. Die 30 € sind uns komplett egal, Aenni schläft schon und wir wollen nur ankommen. 3 Minuten später also 23.30 Uhr haben wir es geschafft. Jack und seine Frau sind super freundlich und zeigen und das Haus. Völlig erledigt fallen wir in die Betten und genießen die schöne Villa.

 

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